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Mann im blauen Kittel mit Stetoskop um den Hals steht in einem medizinischen Behandlungsraum und schreibt etwas auf einem Block

Hygieneplanung

Rahmenhygienepläne sind wichtige Handlungshilfen für Einrichtungen, die aufgrund ihrer Aufgabe bzw. Dienstleistung besondere hygienische Anforderungen zu erfüllen haben. Laut § 36 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind Betreiber entsprechender Einrichtungen (z. B. Altenpflegeheime, Piercing-Studios, Solarien) verpflichtet, in Hygieneplänen innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene festzulegen. Die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben zur Infektionshygiene in diesen Einrichtungen wird von den örtlichen Gesundheitsämtern kontrolliert.

Das IfSG enthält für die Erstellung der Hygienepläne keine detaillierten Vorgaben, sondern es regelt Anforderungen, die die Verantwortlichen vor Ort als konkrete Maßnahmen festschreiben müssen. Inzwischen sind nicht nur für medizinische Einrichtungen, sondern auch für Gemeinschaftseinrichtungen mit anderer Ausrichtung (z. B. Alten- und Pflegeheime, Kindereinrichtungen, Obdachlosenunterkünfte etc.) Rahmenhygienepläne vom Arbeitskreis der Länder erarbeitet worden.

Die hier veröffentlichten Rahmenhygienepläne bieten einen umfassenden Überblick über gesetzliche Regelungen, Vorschriften und aktuelle Richtlinien. Integriert sind auch Erfahrungen auf dem Gebiet der Kommunal- und Krankenhausgygiene.

Da sich gesetzliche Bestimmungen bzw. Empfehlungen von Zeit zu Zeit ändern und/oder neue Aspekte der Infektionshygiene zu integrieren sind, werden die Rahmenhygienepläne regelmäßig aktualisiert. 

Leitfaden zur Erstellung eines Hygieneplans für Behindertenheime zur Kontrolle der hygienischen Mindestanforderungen (Mai 2010)

Das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz